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StartUp – Bist du bereit, dein eigenes Unternehmen zu gründen?

Die Deutschen seihen keine Gründer – im internationalen Vergleich sind wir Schlusslicht. So sehen nun einmal die Zahlen des DSM (Deutscher Startup Monitor) aus. Wir brauchen uns aber ganz sicher nicht zu verstecken! Mit diesem Bericht wollen wir euch zeigen, dass ihr keine Angst vor dem Gründen eines Unternehmens haben müsst. Wie Henry Ford einmal sagte: „Einen Ruf erwirbt man sich nicht mit Dingen, die man erst tun wird.“ Erfolg entsteht nur dann, wenn man sich etwas traut!

StartUp? Kann man das essen?
Zwei Besonderheiten, die ein frisch gegründetes Unternehmen zu einem StartUp machen sind das innovative Geschäftsmodell, gepaart mit der Absicht auf dem Markt schnell zu wachsen. Das ambitionierte Ziel ist hierbei meist die Veräußerung des Unternehmens an Großunternehmen oder der finale Börsengang. Für viele Gründer bleibt dieser Schritt jedoch eine Wunschvorstellung. Es gehört eben mehr dazu als nur eine gute Idee zu haben. Trotzdem solltet ihr hier nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern weiter lesen!

Kleine Motivationsspritze
Die erfolgreichsten Vertreter, die als StartUp angefangen haben sind wohl die Suchmaschine Google und die Social Media Plattform Facebook mit derzeit über 1,4 Milliarden aktiven Nutzern. Als Larry Page und Sergey Brin, während ihres Studiums, 1996 den Google PageRank-Algorithmus programmierten, ahnten die beiden wohl noch nicht, dass sie 2014 einen Umsatz von über 11 Milliarden Euro erwirtschaften würden. Mark Zuckerberg, damals 20 Jahre alt, studierte an der Harvard University als er 2003 den Facebook Vorgänger Facemash gründete. Anfang 2004, nur ein paar Monate später, wurde Facebook gelauncht. Das Unternehmen hat heute einen Marktwert von 160 Milliarden Euro.


Bin ich ein Gründertyp?
Um herauszufinden, ob du selbst für die Gründung eines Unternehmens bereit bist, haben wir eine Checkliste bereitgestellt. Dabei kannst du auch Freunde und Verwandte fragen was sie von deiner Idee halten. Paul Hawken, US-amerikanischer Umweltschützer, Geschäftsmann und Autor hat einmal gesagt: „Wenn jeder findet, dass Sie eine gute Idee haben, dann sind Sie zu spät.“ In diesem Sinne, startet noch heute und setzt euch nicht unter Druck. 

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Wer finanziert den Spaß?
Neben der Kompetenz sollte auch die Finanzierung stimmen. Hier haben wir ebenfalls eine kurze Auflistung vorgenommen, die die einzelnen Finanzierungsstufen aufführt.

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In den ersten beiden Stufen geht es darum, das Geschäftsmodell zu festigen, Unstimmigkeiten zu klären und mit einem klar strukturierten Businessplan für private Investoren attraktiv aufzutreten. In Stufe 3, wenn die finanziellen Mittel gegeben sind, sei es durch Crowdfunding oder Business Angels, können umfangreiche Marktanalysen und gegebenenfalls Prototypen erstellt werden.

Hier bietet sich auch die Kontaktaufnahme zu Gründerzentren, sogenannten Inkubatoren an, welche gute Kontakte zu Investoren pflegen. Diese bieten Jungunternehmern, auch aus diesem Grund eine weitaus größere Chance sich in den ersten Jahren im Markt zu etablieren. Neben der Kontaktvermittlung leisten sie Rechtsberatung, bieten Büroräume zum Networken und coachen die Gründer in exklusiven Seminaren. Deutschlands bekanntestes Gründerzentrum ist wohl Rocket Internet, welches von den Samwer-Brüdern betrieben wird. Bekannt geworden sind die drei Brüder durch den Verkauf des Klingeltonanbieters Jamba im Jahre 2004 für 273 Millionen Dollar und der Investition in das Online-Schuhaus Zalando, welches seit Oktober 2014 an der deutschen Börse gehandelt wird.

Um für Venture-Capital-Fonds (Riskokapital-Gesellschaften) interessant zu werden müssen die Umsatzaussichten bereits im Millionenbereich liegen und die Prognose, bei der Zufuhr von weiteren liquiden Mitteln, bestätigen. In dieser Stufe geben Gründer im Gegenzug Unternehmensanteile an die Gesellschaften ab. Die letzte Stufe bedeutet Exit – alle runter vom Boot – die Kuh wird verkauft. Das StartUp wird von großen Unternehmen „geschluckt“ oder am Aktienmarkt angeboten.

Wenn ihr erst einmal StartUp Luft schnuppern wollt, dann schaut in diesem Beitrag „Jobs bei Start-Up gesucht? In diesen deutschen Städten gibt es die meisten Stellen“  nach den besten Standorten sowie auf Adzuna.de für aktuelle Stellenangebote in der StartUp-Szene!