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Umfrage: Deutsche wünschen sich Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen

In Zeiten des Fachkräftemangels gestaltet sich die Suche nach neuen Mitarbeitern für Unternehmen oftmals als äußert schwierig. Doch auch für Erwerbssuchende ist die Wahl der richtigen Stelle nicht die leichteste – branchenübergreifend ergießt sich bei der Suche ein Überangebot an Stellenangeboten über sie. Ein Problem bei der Eingrenzung der in Frage kommenden Arbeitsangebote ist jedoch, dass in Deutschland nur in den seltensten Fällen eine Angabe zum Gehalt gemacht wird. Doch gerade bei diesem essenziellen Faktor scheitern viele Verhandlungsgespräche. Der für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber zeitaufwändige Bewerbungsprozess ist daher oftmals umsonst.

Auf den Arbeitsmärkten von beispielsweise Frankreich oder Großbritannien ist eine Gehaltsangabe hingegen – basierend auf hunderttausenden, indexierten Anzeigen auf adzuna.fr sowie adzuna.co.uk – selbstverständlich, was den Bewerbungsprozess für beide Seiten deutlich effizienter gestaltet. Warum sind Gehaltsangaben noch nicht in Deutschland angekommen? Im Rahmen einer Umfrage zur Gehaltstransparenz hat Adzuna Erwerbssuchende in Deutschland zu ihrer Meinung befragt. Das sind die Ergebnisse:

Sollten Ihrer Meinung nach Stellenanzeigen in Deutschland generell eine Information zur Vergütung enthalten?

Sie entdecken bei Ihrer Jobsuche zwei Stellenanzeigen, die jeweils denselben Job bewerben. Der einzige Unterschied ist, dass Stellenanzeige a) eine Gehaltsangabe enthält, während Stellenanzeige b) keinerlei Information zur Vergütung beinhaltet. Auf welche Stelle würden Sie sich bewerben?

Falls Stellenanzeige a) = inkl. Gehaltsangabe gewählt wurde, welcher Grund trifft am ehesten zu?

Ist Ihnen bewusst, dass Gehaltsangaben bei Stellenanzeigen in Ländern wie Großbritannien oder Frankreich seit Jahren gängig sind?

Welche Info zur Vergütung sollte ihrer Meinung nach in der Stellenanzeige angegeben werden?

Zur Umfrage
Für die Umfrage hat die Jobsuchmaschine Adzuna eine Stichprobe von insgesamt 552 Erwerbssuchenden in Deutschland aus der eigenen Arbeitnehmer-Datenbank befragt. Die Umfrage erfolgte zwischen dem 17. bis 21. Dezember 2018 und wurde ohne Altersbeschränkung durchgeführt.