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Deutschland im Gender-Check: Hier wird „divers“ am häufigsten in Stellenangeboten angesprochen

Seit Beginn des Jahres ist das dritte Geschlecht in Deutschland offiziell gesetzlich verankert. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie in ihren Stellenangeboten neben „weiblich“ und „männlich“ nun auch „divers“ mit aufführen müssen – sonst droht eine Klage. Unsere aktuelle Analyse des deutschen Arbeitsmarktes zeigt jedoch, dass knapp jedes zweites Inserat die neue Option ignoriert. Wie die Verteilung in den deutschen Bundesländern sowie in den 100 größten Städten und in den verschiedenen Arbeitsbranchen ausfällt, beantworten die nachfolgenden Tabellen:

Zur Untersuchung:
Für die Analyse hat Adzuna am 25.01.2019 insgesamt 620.000 deutsche Stellenangebote aus der eigenen Datenbank auf die Angabe des dritten Geschlechts hin untersucht. Neben “divers” wurden zudem noch Stellenangebote miteinbezogen, die ein “x”, ein “i” (intersexuell) oder ein “gn” (gender neutral) aufführten. Für die Vergleichbarkeit wurden die Ergebnisse der Städte, Bundesländer oder Branchen im Anschluss in Bezug zum jeweiligen Gesamtaufkommen aller verfügbaren Daten gesetzt.