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So heißen Top-Verdiener in Deutschland

Ein altes lateinisches Sprichwort lautet „Nomen est omen“. Das bedeutet soviel wie „der Name ist ein Zeichen“. Dieses Sprichwort hat Adzuna zum Anlass genommen, um herauszufinden, wie es um die Namen der Deutschen bestellt ist und hat ihnen einen monetären Wert zugeordnet. Gemäß „Sage mir wie du heißt, und ich sage dir, wie viel du verdienst“.  Um das herauszufinden, hat die Jobsuchmaschine einen Blick in die hauseigene Datenbank von ValueMyCV geworfen und über 10.000 aktuelle Lebensläufe mit einem jährlichen Salär von mindestens 50.000 Euro auf das Gehalt und den Vornamen hin analysiert. Wie die deutschen Top-Verdiener heißen, ist den nachfolgenden Grafiken zu entnehmen:

Ist doch nur ein Name?
Nein, es ist mehr als das. Bei der Wahl des neuen Arbeitgebers kann es beispielsweise hilfreich sein, nach dem Namen des Geschäftsführers bzw. der Geschäftsführerin zu schauen. Sollte er oder sie wie der Bewerber selbst heißen, steigen die Chancen, angenommen zu werden. Zu diesem Ergebnis kam der Sozialpsychologe Brett Pelham in einer Studie, die aufzeigt, dass Namensvetter untereinander hilfsbereiter sind.

In Deutschland macht sich dies im sogenannten Thomas-Kreislauf bemerkbar. Dieser weist darauf hin, dass die Vorstände der Dax 30 Unternehmen überdurchschnittlich häufig mit Personen besetzt werden, die Thomas heißen. Der Analyse von Adzuna zufolge, gehört Thomas jedoch nicht zur Spitze der Top-Verdiener. Schafft es jedoch immerhin auf Platz 21. 

Die großen Gewinner?
Im Vergleich der Vornamen führen Alexandra und Lutz demnach das Ranking an: Mit durchschnittlich 83.000 Euro bzw. 118.000 Euro Jahresgehalt sind sie Deutschlands Top-Verdiener. Der nach wie vor starke Gender-Pay-Gap macht sich jedoch auch in dieser Analyse bemerkbar. Während die 40 Spitzenverdiener der Männer auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 99.450 Euro kommen, erhalten die Frauen mit 75.400 Euro hingegen im Schnitt rund 24.000 Euro weniger.